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Stadtmuseum Jena
Städtische Museen Jena
Eine Einrichtung von JenaKultur.
Markt 7
07743 Jena

Tel. +49 3641 49-8261
Fax +49 3641 49-8255
stadtmuseum@jena.de

Kuratorin
Teresa Thieme
teresa.thieme@jena.de

Direktor
Städtische Museen Jena
Erik Stephan

Werkleitung
Jonas Zipf (Werkleiter)
Carsten Müller
Thomas Vogl

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr
Montag geschlossen

Wiedereröffnung der Städtischen Museen Jena

Kostenloser Eintritt am ersten Tag der Wiedereröffnung in Stadtmuseum und Kunstsammlung Jena

Stadtmuseum Jena am Markt 7 Fassade mit geöffneter Eingangstür ©JenaKultur, C. Worsch

Ab Dienstag, 8. Juni, dürfen die Städtischen Museen Jena wieder ihre Türen öffnen! Aus diesem Anlass sind der Museumsbesuch und Führungsangebote  am 8. Juni kostenfrei. Das Museum am Markt 7 ist ab sofort Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr für Sie geöffnet.

Heute vor 450 Tagen wurden die Städtischen Museen Jena geschlossen. Eine unfassbar lange Zeit, in der sich vieles verändert hat: bei fast allen Menschen, in der Gesellschaft, in der Kultur im Besonderen – und natürlich auch bei den Jenaer Museen. Was zunächst als Baumaßnahme geplant war, überlappte von Beginn an – und tendenziell zunehmend – mit den durch die Pandemie verursachten Schließungen.

Im vergangenen Jahr konnte die Fassade des Museums grundhaft saniert werden. Eine langfristig geplante Maßnahme, die das Gebäude insgesamt in einen besseren Zustand versetzt hat. Dabei wurden unter anderem fast 1000 m Fachwerk saniert, alle Putze erneuert und 140 Fenster ausgewechselt oder überarbeitet. Neben Maler- und Installationsarbeiten freuen wir uns im Innenbereich über eine verbesserte Klimatisierungstechnik, die uns die Präsentation empfindlicher Objekte erleichtert.

Nach Abschluss der Baumaßnahmen konnten wir mit dem Napoleon-Raum einen ersten Bereich der Dauerausstellung neu aufstellen und am 7. Mai, zum 200. Todestag des Imperators und Erneuerers, vorstellen. Im Rahmen der NEUSTART-Soforthilfen wurde der Audioguide für die stadtgeschichtliche Dauerausstellung erweitert und ins Englische übersetzt. Außerdem wurde das museums­interne WLAN soweit vorbereitet, dass Beides in Kürze für Besucherinnen und Besucher zur Verfügung stehen wird.

Auch das Museum 1806 in Cospeda öffnet ab Dienstag, 8. Juni, wieder wie gewohnt von 10 – 17 Uhr (Dienstag – Sonntag) seine Türen für Besucher. Die lange Schließzeit wurde hier genutzt, um das Zinnfigurendiorama zur Schlacht zu erweitern. Es wurden ca. 300 neue Objekte eingefügt.

Das Romantikerhaus muss leider wegen der andauernden Sanierungsarbeiten infolge eines Wassereinbruchs am 12. Februar 2021 bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Trotz Öffnung ist die Pandemie leider noch nicht gebannt und die Einhaltung unseres Infektionsschutzkonzeptes ist für alle Besucherinnen und Besucher verbindlich (Kontaktnachverfolgung per Formular oder App; medizinische Maske; Mindestabstand; Termin oder Negativtest sind nicht nötig).

Folgende Ausstellungen und Führungsangebote erwarten Sie:

Julian Röder. Glauben und Handeln

Julian Röder. DEAL. o.T. Basel, 5.2017 Julian Röder. DEAL. o.T. Basel, 5.2017 ©Julian Röder

Julian Röder. Glauben und Handeln

bis 4. Juli 2021

Der 1981 in Erfurt geborene Fotograf Julian Röder hat sich in den vergangenen Jahren mit seinen Fotografien nicht nur in politische Debatten eingebracht, sondern diese mit seinen Arbeiten substanziell bereichert. Wir freuen uns sehr, dass diese Ausstellung nun – wenn auch nur für kurze Zeit – besucht werden kann.

Im Mittelpunkt der Schau stehen neben Fotografien der weithin bekannten Serie SUMMITS, die Folgen MISSION AND TASK, WORLD OF WARFARE, DEAL und LICHT UND ANGST. Wenn die anderen Folgen auch deutlich subtiler sind, so zeugen sie aber nicht weniger von einer Haltung und Meinung, die den aktuellen sozialen und politischen Zusammenhängen nachspürt und nach Ursachen für den katastrophalen Zustand der Welt sucht. Die Fotografien sind so spektakulär wie bitter, vor allem wegen der sich aufdrängenden Direktheit, mit der Röder die Mechanismen und Verschaltungen des globalisierten Finanzkapitalismus offenlegt. Julian Röders Fotografien sind überlegt, konzeptionell durchdacht und ausgereift. Erstaunlich ist, dass man mit den Verknüp­fungen von Ökonomie und Macht so gute Bilder produzieren kann.  

 

Dienstag, 8. Juni 2021, 15 Uhr | Ausstellungsführung

Erik Stephan begrüßt Sie in der Ausstellung „Julian Röder. Glauben und Handeln“ zu einer kurzen Führung von ca. 30 Minuten.

Maximal 15 Teilnehmer, kostenlos. Voranmeldung erwünscht.

Nguyen Xuan Huy. Talking about Black Holes

Ballet School, 2011, Öl auf Leinwand, © Nguyen Xuan Huy, courtesy Galerie Rothamel, Erfurt/Frankfurt Ballet School, 2011, Öl auf Leinwand, © Nguyen Xuan Huy, courtesy Galerie Rothamel, Erfurt/Frankfurt ©Nguyen Xuan Huy, courtesy Galerie Rothamel, Erfurt/Frankfurt

Nguyen Xuan Huy. Talking about Black Holes. Malerei

bis 8. August 2021

Anmutige, nackte Frauenkörper, die sich tänzerisch oder schwebend in erotischen Posen durch irreale Welten bewegen. Mit verträumten, selig lächelnden oder ekstatischen Gesichtern räkeln sich agile Jugendliche mal alleine auf Kissen, mal als Gruppe in stimmungsvoll erleuchteten Landschaftsszenerien. Die in altmeisterlicher Manier gemalten Ölbilder von Nguyen Xuan Huy überwältigen unmittelbar in ihrer Schönheit. Und sie verstören – denn rasch offenbart sich der trügerische Schein und lässt die Stimmung kippen: Verdrehte oder verkrüppelte Gliedmaßen fallen auf und überall lauern bedrohliche Details wie Maschinengewehre, Hähnchenflügel oder sozialistische Symbole. Nguyens Gemälde sind konstruktive, vitale, perfekt inszenierte und virtuos gesetzte Provokationen. Sie unterscheiden sich formell wie inhaltlich von fast allem, was wir aus der aktuellen Kunst kennen. Sie fordern die Betrachter emotional und intellektuell und sind von eindringlicher Aktualität.

 

Dienstag, 8. Juni 2021, 15:30 Uhr | Ausstellungsführung

Manuela Dix begrüßt Sie in der Ausstellung „Nguyen Xuan Huy. Talking about Black Holes“ zu einer kurzen Führung von ca. 30 Minuten.

Maximal 15 Teilnehmer, kostenlos. Voranmeldung erwünscht.

Gegenrevolution 1920. Der Kapp-Lüttwitz-Putsch in Mitteldeutschland

©Libellus. Wissenschaftlicher Dienst

Gegenrevolution 1920. Der Kapp-Lüttwitz-Putsch in Mitteldeutschland

bis 5. September 2021

Am 13. März 1920 versuchten rechtsradikale Kräfte um General Walther von Lüttwitz, die junge Weimarer Republik zu stürzen und unter Wolfgang Kapp eine antidemokratische Regierung zu errichten. Die Auswirkungen des Kapp-Lüttwitz-Putsches wurden überall im Land spürbar; Epizentren des gewaltsamen politischen Bebens waren neben Berlin und dem rheinisch-westfälischem Industrierevier die Regionen Mitteldeutschlands. Hier entluden sich seit der Novemberrevolution 1918 stetig gewachsene Spannungen in bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen. Bei Kämpfen zwischen Reichswehr, Freikorps und Einwohnerwehren mit bewaffneten Arbeitern und politischen Aktivisten kamen mehrere hundert Menschen ums Leben. Weit mehr wurden verletzt. Die Ereignisse prägten das kollektive Gedächtnis und wurden zur schweren Hypothek für die junge Demokratie.

Die Ausstellung spiegelt die mit Spannung geladene Periode im zweiten Nachkriegsjahr. Darüber hinaus nimmt sie die Rezeption des Kapp-Lüttwitz-Putsches in der Weimarer Republik, dem „Dritten Reich“ und der Deutschen Demokratischen Republik in den Fokus.

Dienstag, 8. Juni 2021, 14 Uhr | Ausstellungsführung

Dr. Christian Faludi führt durch die Ausstellung „Gegenrevolution 1920. Der Kapp-Lüttwitz-Putsch in Mitteldeutschland“

Maximal 12 Teilnehmer, kostenlos. Voranmeldung erwünscht.

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